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Article · Saturday, October 17, 2026

Berlin · Local digest

One Berlin story today you'd miss anywhere else. Skip national politics. Prefer transport, housing, council decisions, openings, and city-level policy — the things that change life for someone living in Berlin. Always cite the local outlet (e.g. Tagesspiegel, RBB) so I can read further.

By Marius BongartsLocal100 editions
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Berlin · Local digest
Saturday, October 17, 2026
Berlin · Local digest

Red-Green-Left coalition agrees housing crackdown; construction gap widens

1 min read

Coalition housing deal locked

Linke, Grüne und SPD just mapped out Berlin's boldest housing intervention in decades.

The three parties agreed to expropriate roughly 160,000 apartments from companies holding more than 10,000 units, capping compensation at 16 billion euros [Quelle: Tagesspiegel]. They'll pair this with a rent freeze on city-owned flats (maximum 2 percent annual increases) and Germany's largest building program since reunification—100,000 new units. The price cap applies only to older stock; new construction from January 2021 onward stays exempt, as do co-ops and nonprofits.

Formal coalition talks begin in November, with a new government seated by year's end.

Permits jump but completions stumble

Berlin approved 40 percent more apartments in 2025—but finished far fewer.

The city greenlighted 13,754 units while completions fell 28 percent to 11,027, exposing a chasm between paperwork and actual keys [Quelle: Entwicklungsstadt]. A new lecture series launching this autumn gathers architects, bureaucrats, and builders to untangle the bottleneck—high costs, slow permitting, staffing gaps. The simplification law passed in July (allowing office-to-housing conversions) is already being tested: a former Karstadt building in Wedding will sprout 60 apartments in a wood frame atop its roof while keeping ground-floor retail.

The gap between green lights and delivered homes remains Berlin's core puzzle.

A100 expansion halted; transport reshaped

The coalition killed the controversial A100 highway extension (Section 17).

Instead, the three parties will pour money into bike lanes, 20-kilometre-per-hour zones in residential areas, and school streets [Quelle: Deutschlandfunk]. The coalition also locked in a climate pledge: net-zero soil sealing by 2030, and Tempelhofer Feld stays car-free. Revenue targets of at least 400 million euros will come partly from raising the property-transfer tax—money earmarked for housing and green transit.

Berlin's transportation and land-use playbook is being rewritten on the left's terms.

Sources
Linke, Grüne und SPD stellen Ergebnisse der Sondierungen vor
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3 hours ago ... ... neue Wohnung entsteht“. Berlin fehlten Hunderttausende Wohnungen. Doch statt neue zu bauen, würden „Investoren abgeschreckt und in Größenordnungen neue ...
tagesspiegel.de
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Linke, Grüne und SPD haben sich auf ein Sondierungspapier für eine Koalition in Berlin geeinigt. Zentral ist die geplante Vergesellschaftung von 160.000 Wohnungen bei Unternehmen mit über 10.000 Beständen, mit einer Kostendeckelung von maximal 16 Milliarden Euro. Für landeseigene Wohnungen ist ein Mietendeckel geplant, wonach Mieten maximal zwei Prozent pro Jahr steigen dürfen. Die drei Parteien wollen das größte Neubauprogramm seit der Wiedervereinigung mit 100.000 neuen Wohnungen umsetzen. Ein Mietkataster und neue Verwaltungseinheiten gegen Mietwucher sind vorgesehen, ein Vergesellschaftungsgesetz soll Mitte 2028 dem Abgeordnetenhaus vorgelegt werden. Bei den Mehreinnahmen einigen sich die Parteien auf mindestens 400 Millionen Euro, etwa durch Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Für die Infrastruktur ist der Stopp des A100-Abschnitts 17 vereinbart, zudem sollen Radwege ausgebaut, der Durchgangsverkehr in Kiezen reduziert und Schulstraßen vermehrt eingerichtet werden. Das Tempelhofer Feld bleibt unbebaut, und es soll eine Netto-Null-Versiegelung bis 2030 erreicht werden. Die Polizeipräsenz soll erhöht werden, ohne Personalabbau. Die Koalitionsverhandlungen sollen im November beginnen, mit dem Ziel einer neuen Regierung zum Jahreswechsel.

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Bauturbo, Umbau, Neubau: Wie Berlin Wohnungen schaffen will
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11 hours ago ... Berlin braucht mehr Wohnungen. Eine neue Vortragsreihe diskutiert Bauturbo, Umnutzung und Wege für bezahlbaren Wohnraum in der Hauptstadt.
entwicklungsstadt.de
AI Summary

Berlin genehmigte 2025 mit 13.754 Wohnungen 40,7 Prozent mehr als im Vorjahr, doch die Fertigstellungen sanken um 28,2 Prozent auf 11.027 Wohnungen – ein Widerspruch, der zentrale Probleme des Berliner Wohnungsbaus zeigt. Besonders viele Wohnungen entstanden zuletzt in Treptow-Köpenick, Pankow und Lichtenberg, während andere Bezirke deutlich weniger voranbringen. Der Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg startet eine Vortragsreihe „Wohnraum schaffen", die ab Oktober 2026 Fachleute aus Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft zusammenbringt, um Lösungen für stockende Genehmigungen, hohe Baukosten und lange Verfahren zu diskutieren. Die Reihe behandelt auch das neue Gesetz für einfaches Bauen (in Kraft seit Juli 2026), das Umbauten und Umnutzungen zu Wohnzwecken erleichtern soll. Konkret wird es am 19. November mit der Planung des ehemaligen Karstadt-Gebäudes im Wedding: Das Projekt sieht einen dreigeschossigen Holzaufbau mit 60 Wohnungen auf dem Dach vor, während Einzelhandel im Erd- und Untergeschoss bleibt. Der Trend zur Umwandlung von Büro- und Gewerbeimmobilien in Wohnraum nimmt zu, stößt aber auf Hürden wie Grundrisse, Brandschutz und Wirtschaftlichkeit. Quelle: Entwicklungsstadt.de (Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg).

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Linke, Grüne und SPD planen nach Sondierungen auch Wohnungs ...
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3 hours ago ... ... Wohnungen in Berlin auf diese Weise gegen eine Entschädigung enteignet werden. Einen Grundbestand von 10.000 Wohnungen dürften sie dabei behalten – eine ...
deutschlandfunk.de
AI Summary

Linke, Grüne und SPD haben ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen und wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Zentral für die geplante Koalition ist die Bekämpfung der Mietenkrise durch ein ambitioniertes Neubauprojekt, die Einführung eines Mietendeckels für landeseigene Wohnungen und die Vergesellschaftung von Wohnungen. Private Wohnungskonzerne mit mehr als 10.000 Wohnungen in Berlin sollen enteignet werden – dabei dürfen sie einen Grundbestand von 10.000 Wohnungen behalten. Insgesamt sollen etwa 160.000 Wohnungen in kommunalen Besitz übergehen, mit einer Entschädigungssumme von maximal 16 Milliarden Euro. Ausgenommen von der Vergesellschaftung sind Genossenschaften, gemeinwohlorientierte Akteure und Wohnungen, die ab dem 1. Januar 2021 gebaut wurden. Die Parteitage sollen in den kommenden Wochen über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden.

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